Herkunft Quad / ATV

Geschichte

Erfinder" der drei- und vierrädrigen ATVs und Quads waren die Japaner: Sie wollten beispielsweise Arbeitserleichterung für Farmer und Arbeiten in der freien Landschaft bringen. Der professionelle Ansatz stand eindeutig im Vordergrund. Auch als die ersten Geräte nach Deutschland kamen, dachte noch niemand an den Freizeitbereich. Aber schon bald erhoben die ersten Händler die Forderung, Straßenzulassungen anbieten zu können. Zum Teil wehrten sich die Hersteller vehement dagegen. Und nur langsam setzte sich die Erkenntnis durch, dass eine Straßenzulassung das Geschäft beleben könnte.
Erst mit den vor einigen Jahren auf den Markt drängenden asiatischen Anbietern änderte sich die Situation: Sie setzten von Anfang an ausschließlich auf den privaten Nutzer, der ATVs oder Quads vor allem in der Freizeit nutzt. Die asiatischen Anbieter sind auch heute für den rasanten Erfolg im privaten Sektor verantwortlich: Vor allem durch ihr hohes Innovationstempo in Verbindung mit vielen Modellen, die sowohl in der Breite als auch in der Tiefe immer wieder erstaunen, bestimmen sie heute den Freizeitmarkt. Zudem verlegen sie die Preiseinstiegsklassen stetig weiter nach unten, so dass immer mehr Käuferschichten angesprochen werden. Das führt ganz automatisch zu harten Preiskämpfen und starkem Preisverfall.


Szene

Inzwischen hat sich eine feste Szene für ATV- und Quad-Veranstaltungen etabliert: Dazu gehören Deutsche Meisterschaften und Internationale Rallyes ebenso wie spezielle Touren mit entsprechend ausgerüsteten Maschinen auf allen Erdteilen dieser Welt. National gibt es ein reges Vereinsleben, das alle Bevölkerungs- und Einkommensschichten gleichermaßen integriert.
Und noch einen ganz wichtigen Nebeneffekt bieten ATVs und Quads: Viele gehbehinderte oder querschnittgelähmte Menschen eröffnen sich mit den Maschinen ganz neue Wirkungsradien und Erlebniswelten.